Schloss der Bischöfe von Lausanne, dann Vogteiresidenz und Präfektur, Mittelalterliches Bischofsschloss in Bulle, Schweiz
Das Schloss der Lausanner Bischofe in Bulle ist eine Vierflügelanlage mit etwa 41 mal 44 Metern Aussenflache. Drei Seiten enthalten Wohntrakte, wahrend die vierte Seite von einer hohen Mauer gebildet wird.
Das Schloss wurde zwischen 1291 und 1331 unter der Herrschaft der Lausanner Bischofe erbaut, die es als ihr Verwaltungszentrum in der Region einrichteten. Nach der Reformation und der Eroberung durch Bern diente es als Sitz des Vogtes und spater als Regierungsgebaude.
Das Schloss zeigt Einflüsse der Savoyer Architektur mit seinem quadratischen Grundriss, der dem Baustil mehrerer Burgen in der Region entspricht. Diese Gestaltung spiegelt die Verbindung des Ortes zu grösseren kulturellen und architektonischen Strömungen wider.
Das Gebaude funktioniert weiterhin als Verwaltungssitz des Gruyere-Bezirks und ist von aussen zu betrachten, bleibt aber in erster Linie eine Arbeitsstatte. Besucher sollten sich daruber im Klaren sein, dass es nicht wie ein Museum fur breite Publikum offnet.
Der Wehrturm des Schlosses ragt etwa 33 Meter in die Hohe und war ursprünglich uber eine hochliegende Offnung zuganglich, die sich mehrere Meter über dem Boden befand. Dies war eine typische Sicherheitsmassnahme, um den Eingang vor Angreifern zu schutzen.
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