Schloss Liebburg, Kulturdenkmal in Lengwil, Schweiz.
Die Liebburg ist ein dreistöckiges rechteckiges Gebäude mit Zinnen und schmalem Staffelgiebel über der Mittelachse seiner Längsfassaden. Das Schloss liegt auf 499 Metern Höhe bei Lengwil im Thurgau und wird seit 1970 von der Familie Kolb bewohnt.
1476 verlieh Bischof Otto IV. von Sonnenberg das Anwesen an Ulrich Blarer, den wohlhabenden Bürgermeister von Konstanz. Die umfangreiche Umgestaltung mit neuer Fassade erfolgte um 1899 nach dem Wechsel in Privatbesitz.
Das Schloss zeigt die Gestaltungssprache seiner Umgestaltung um 1899 mit charakteristischen Staffelgiebeln und turmartiger Struktur, die das Erscheinungsbild bis heute prägt. Diese Merkmale sind Teil der privaten Liegenschaft und sichtbar von außen, während sie die regionale Baukultur widerspiegeln.
Das Schloss befindet sich auf einem erhobenen Grundstück und ist von außen sichtbar, wenn man durch die Gegend wandert oder vorbeifährt. Besucher sollten beachten, dass es sich um Privatbesitz handelt und nur von außen besichtigt werden kann.
Bis 1940 war ein Bauernhof nordwestlich des Hauptgebäudes teil des Anwesens, bevor der Komplex sich in einen reinen Wohnbau verwandelte. Diese Veränderung markierte den Übergang von einem gemischten Landgut zu einem Schloss als Privatresidenz.
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