Kanton Thurgau, Kanton in der Nordostschweiz
Thurgau ist ein Kanton im Nordosten der Schweiz, der sich zwischen dem Bodensee und sanften Hügeln erstreckt. Die Landschaft ist geprägt von Obstgärten, Feldern und kleinen Ortschaften, die durch Flüsse und Wälder miteinander verbunden sind.
Die Gegend war im Mittelalter ein Teil des Herzogtums Schwaben, bevor sie unter die Herrschaft verschiedener Adelshäuser fiel. Im Jahr 1803 entstand der Kanton als eigenständige Verwaltungseinheit innerhalb der Schweiz.
Der Ortsname leitet sich vom Fluss Thur ab, der durch dieses Gebiet fließt und die Landschaft seit Jahrhunderten prägt. In den Dörfern treffen sich Einheimische zu Weinfesten und Märkten, bei denen lokale Obstbrände und Most angeboten werden.
Von Frauenfeld aus, der Kantonshauptstadt, erreicht man die meisten Ortschaften mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Radwegen entlang der Flüsse. Wanderwege führen durch Weinberge und Obstplantagen, die im Frühling und Herbst besonders einladend wirken.
Der Boden und das milde Klima eignen sich besonders gut für Apfelbäume und Reben, sodass hier mehr Cidre und Obstwein hergestellt wird als in den meisten anderen Regionen der Schweiz. Entlang der Straßen sieht man oft Stände, an denen Bauern frisch gepressten Saft und eingekochte Marmelade verkaufen.
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