Imperia, Betonskulptur am Hafeneingang in Konstanz, Deutschland
Imperia ist eine rotierende Betonskulptur am Hafeneingang von Konstanz in Deutschland. Sie steht 30 Fuß (9 Meter) hoch und wiegt 18 Tonnen.
Der Bildhauer Peter Lenk schuf die Arbeit als Anspielung auf das Konzil von Konstanz, das zwischen 1414 und 1418 stattfand. Während dieser Versammlung wurde Martin V. zum Papst gewählt und der Reformator Jan Hus zum Feuertod verurteilt.
Die Figur dreht sich langsam auf ihrem Sockel und zeigt dabei eine nackte Frau, die in jeder Hand eine kleine männliche Gestalt trägt. Diese Männer stellen einen Papst und einen Kaiser dar, was die Macht der Kurtisane über beide Welten zeigen soll.
Die Skulptur dreht sich alle vier Minuten einmal komplett und kann vom Hafen aus gut gesehen werden. Ein Spaziergang rund um den Sockel ermöglicht es, die Figur aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Lenk stellte das Monument 1993 heimlich auf Gelände der privaten Eisenbahngesellschaft auf, ohne die Stadt um Erlaubnis zu fragen. Die Behörden entdeckten die Installation erst, als sie bereits fertig war und am Hafen stand.
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