Konstanzer Münster, Katholische Kathedrale in Konstanz, Deutschland
Das Konstanzer Münster ist eine römisch-katholische Bischofskirche in Konstanz am Bodensee, deren gotischer Zentralturm 76 Meter (249 Fuß) über die Dächer der Altstadt ragt. Das Innere teilt sich in drei Schiffe mit romanischen Rundbögen, während die beiden Seitentürme mit kupferverkleideten Kuppeln abschließen.
Eine Marienkirche stand bereits im Jahr 615 an dieser Stelle, und Karl der Große bestätigte ihre Existenz im Jahr 780. Die romanischen Elemente entstanden im 11. Jahrhundert, während der gotische Turm später hinzugefügt wurde.
Der Name erinnert an die Jungfrau Maria, der das Bauwerk seit frühchristlicher Zeit geweiht ist, während die Reliquien des heiligen Pelagius bis heute Pilger aus der gesamten Bodenseeregion anziehen. Die Krypta wird für stille Andachten genutzt, und die Glocken läuten regelmäßig über die Altstadt und markieren den Tagesrhythmus der Bewohner.
Die Besucherplattform im Turm ist über eine Wendeltreppe erreichbar und bietet Ausblicke auf den Bodensee und die Alpen bei klarem Wetter. Die Eingänge befinden sich rund um das Gebäude, und das Innere kann während der Öffnungszeiten frei besichtigt werden.
Die Krypta bewahrt mittelalterliche Kupferscheiben mit Darstellungen der Heiligen Konrad und Pelagius, die in der Region besondere Verehrung genießen. Ottonische Säulen aus dem 10. Jahrhundert rahmen das Grab des Pelagius und zählen zu den ältesten erhaltenen Bauteilen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
