Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Archäologisches Museum in Konstanz, Deutschland.
Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg befindet sich im Konventsgebäude der ehemaligen Benediktinerabtei Petershausen in Konstanz. Die Dauerausstellung erstreckt sich über drei Stockwerke und zeigt einen Querschnitt der Landesgeschichte vom Paläolithikum bis in die Frühe Neuzeit. Zu den besonderen Stücken zählen der originale Menhir von Weilheim, die Trossinger Leier (um 580 n. Chr.) und das älteste erhaltene Schiff vom Bodensee von 1340.
Das Museum wurde 1990 gegründet und 1992 offiziell eröffnet, um archäologische Schätze aus einer der wichtigsten Fundregionen Europas zu bewahren. Seine Sammlung dokumentiert die Entwicklung menschlicher Kulturen in Baden-Württemberg über mehrere tausend Jahre.
Die Sammlung zeigt Funde aus verschiedenen Epochen, die zeigen, wie Menschen in dieser Region gelebt haben. Besucher können sehen, wie sich Handwerk, Bestattungssitten und der Alltag über Jahrtausende verändert haben.
Die Dauerausstellung erstreckt sich über drei Stockwerke des ehemaligen Klosters Petershausen: Im Erdgeschoss werden Grabungsmethoden und Schiffsfunde gezeigt, im ersten Obergeschoss Pfahlbauten und das römische Ladenburg, im zweiten Obergeschoss mittelalterliches Stadtleben und die Konstanzer Stadtarchäologie. Das Gebäude ist eine Landesliegenschaft in Konstanz; das Zentrale Fundarchiv befindet sich in Rastatt. Die Trossinger Leier und das Lastschiff von 1340 vom Bodensee sind besonders sehenswert.
Das Museum beherbergt eine Leier aus dem 6. Jahrhundert aus der Grabstätte von Trossingen, eines der vollständigsten frühmittelalterlichen Musikinstrumente, das jemals in Europa gefunden wurde. Dieses seltene Stück gibt Einblick in die Musikkultur und die künstlerischen Fähigkeiten der frühmittelalterlichen Gesellschaften.
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