Fürstabtei St. Gallen, Benediktinerabtei und Weltkulturerbe in St. Gallen, Schweiz
Die Abtei St. Gallen ist ein Benediktinerkloster und UNESCO-Weltkulturerbe in der Schweiz, das ein großes religiöses Gelände mit einer katholischen Kathedrale und einer berühmten Bibliothek umfasst. Die Bibliothek beherbergt etwa 160.000 Bände in hell gestrichenen Räumen mit feinen Rokoko-Verzierungen und enthält wichtige mittelalterliche Handschriften.
Ein irischer Mönch namens Gallus gründete um 720 eine Eremitage an diesem Ort, die später von Karl Martell unter Führung des heiligen Othmar in ein Kloster umgewandelt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Kloster zu einem wichtigen Zentrum des Wissens und der Kultur in Europa.
Die Bibliothek ist seit Hunderten von Jahren ein Ort, wo Gelehrte aus Europa kommen, um alte Bücher und Handschriften zu studieren. Besucher können heute noch sehen, wie diese wertvollen Werke in den hell gestrichenen Räumen mit feinen Verzierungen aufbewahrt werden.
Die meisten Besucher kaufen ein Kombiticket, das Zugang zur Bibliothek, zum Kellergewölbe und zum Ausstellungsraum gewährt, während der Eintritt in die Kathedrale kostenlos ist. Es ist hilfreich, Zeit für den Spaziergang durch die verschiedenen Bereiche einzuplanen und die Räume ohne Hast zu erkunden.
Die Abtei bewahrt den ältesten bekannten architektonischen Plan auf Pergament auf, der ein ideales Klosterlayout aus dem 9. Jahrhundert zeigt. Dieser Plan ist eine außergewöhnlich seltene Quelle, die zeigt, wie Menschen damals ihre religiösen Gemeinschaften gestaltet haben wollten.
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