Flade, Katholische Sekundarschule in St. Gallen, Schweiz
Die Flade ist eine katholische Sekundarschule im Zentrum von St. Gallen, die sich auf drei Gebäude mit den Namen Kloster, Gallus und Notker verteilt. Jeder Standort erfüllt eine Rolle im Schulbetrieb und beherbergt verschiedene Jahrgangsstufen und Lernbereiche.
1805 schloss die Klosterschule mit der Aufhebung der Fürstabtei. 1808/09 entstand im ehemaligen Klostergebäude das «Gymnasium katholischer Fundation» unter dem ersten Rektor Alois Vock sowie eine «Bürgerschule» mit Pensionat. 1834/35 in Katholische Kantonsschule umbenannt, wurde sie 1856 nach der Zusammenlegung der städtischen Schulen als katholische Kantons-Realschule für Knaben neu eröffnet.
Die Schule ist bekannt für ihre Aufteilung in getrennte und gemischte Lernbereiche, die verschiedene pädagogische Ansätze widerspiegeln. Diese Struktur prägt bis heute, wie Schüler ihre Schulzeit hier erleben und miteinander lernen.
Das Schulhaus Kloster liegt im Südflügel der Stiftskirche St. Gallen, wo sich auch die Stiftsbibliothek befindet; das Schulhaus Gallus steht an der Moosbruggstrasse ausserhalb der Klostermauern, das Schulhaus Notker im Neudorf im Osten der Stadt. Der Kanton hob seinen Beitrag per Schuljahr 2016 auf, die Stadt St. Gallen erhöhte ihren Beitrag auf maximal 4,3 Millionen Schweizer Franken bis und mit Schuljahr 2018/19.
Die Schule hiess im Volksmund seit dem 19. Jahrhundert Flade, offiziell trägt sie diesen Namen aber erst seit 2008, als sie ihn auch in ihr Logo aufnahm. Seit 2009 lautet der vollständige Name Flade – Katholische Kantonssekundarschule.
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