Karlstor, Mittelalterliches Tor in St. Gallen, Schweiz.
Das Karlstor ist ein Stadttor in St. Gallen aus Stein mit gezackten Mauerkronen, das als letztes erhaltenes Tor der ehemals acht Eingänge der Befestigungsanlage steht. Die Struktur zeigt typische Renaissance-Merkmale und prägt das Bild des Stadtkerns.
Das Tor entstand 1570 als Teil des Befestigungssystems der Stadt. Es war benannt nach Cardinal Karl Borromäus, der es bei seiner Ankunft durchschritt und damit einen Moment der Stadtgeschichte markierte.
Das Tor zeigt, wie Menschen in St. Gallen ihre Stadt damals schützten und kontrolliert in die Stadt gelangten. Heute wirkt das Karlstor wie ein Symbol der älteren Zeit, das im modernen Stadtzentrum noch sichtbar ist.
Das Tor befindet sich zentral in St. Gallen und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Fußgänger können direkt dorthin gehen und es von mehreren Seiten aus erkunden.
Dieses Tor ist das einzige erhaltene Überbleibsel des kompletten Befestigungssystems, das St. Gallen einmal umgab. Diese Tatsache macht es zu einem besonders wertvollen Zeugnis dessen, wie die Stadt verteidigt wurde.
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