Staatsarchiv St. Gallen, Kantonales Archiv in St. Gallen, Schweiz.
Das Staatsarchiv St. Gallen ist ein Gedächtnisort, der offizielle Unterlagen, Fotografien und Dokumente auf etwa 10 Kilometern Lagerfläche sammelt. Es ist in einem früheren Waffenhaus untergebracht und bewahrt umfangreiche Bestände zur Geschichte der Region.
Das Archiv wurde 1803 gegründet und vereinigt Unterlagen aus zwölf unabhängigen Gebieten, die später zum heutigen Kanton zusammengefasst wurden. Es dokumentiert eine wichtige Zeit der administrativen und territorialen Umgestaltung in der Ostschweiz.
Das Archiv bewahrt Aufzeichnungen auf, die zeigen, wie die Region St. Gallen sich über die Zeit verändert hat. Besucher können durch Fotografien und Dokumente die Lebensweise und Entwicklung der lokalen Bevölkerung nachvollziehen.
Die Leseräume sind von Dienstag bis Freitag zugänglich und bieten Platz für Forschungsarbeiten mit Originalquellen. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten am Vormittag und Nachmittag unterbrochen sind.
Das Archiv wächst jedes Jahr um etwa 100 bis 200 Meter an neuen Dokumenten und stellt dies vor ständig neue Herausforderungen bei der Lagerung. Die Bestände benötigen innovative Konzepte für den Umgang mit der wachsenden Menge an Archivmaterial.
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