St. Gallen, Bildungshauptstadt in der Ostschweiz.
St. Gallen ist eine Kantonshauptstadt im Osten der Schweiz, die zwischen dem Bodensee und den Bergen des Appenzeller Alpsteins liegt. Sie befindet sich auf 675 Meter Höhe in einem Talkessel und vereint barocke Architektur mit modernen Stadtvierteln.
Die Siedlung entstand im Jahr 720 um die Klause des Heiligen Gallus und wuchs im Mittelalter zu einem bedeutenden religiösen Zentrum heran. Im 19. Jahrhundert wandelte sich die Stadt durch die Textilindustrie und wurde ein wichtiger Handelsknotenpunkt in der Region.
Die Stiftsbibliothek bewahrt 170.000 Bände und Handschriften, darunter seltene Dokumente aus der mittelalterlichen Zeit in einem barocken Prunksaal. Besucher tragen Filzpantoffeln zum Schutz der alten Holzböden, wenn sie zwischen den jahrhundertealten Regalen hindurchgehen.
Die zentrale Bahnhofsanlage verbindet regelmäßig mit Zürich, Basel und Genf durch direkte Zugverbindungen über den Tag hinweg. Die Altstadt erkundet man am einfachsten zu Fuß, da viele Gassen eng sind und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Das Textilmuseum zeigt die regionale Stickereitradition durch 30.000 Stoffmuster aus verschiedenen Herstellungsperioden seit 1863. In der ganzen Altstadt finden sich farbige Erker an vielen Fassaden, die der Stadt ein besonders buntes Stadtbild verleihen.
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