Weier, neolithische Ufersiedlung, Archäologische Stätte in Thayngen im Kanton Schaffhausen, Schweiz
Weier ist eine neolithische Ufersiedlung in Thayngen, Schaffhausen, die vor etwa 4000 Jahren entstanden ist. Der Ort zeigt Überreste von Häusern auf Holzpfählen, Werkzeugen aus Stein und Ton sowie Keramikfragmente, die das alltägliche Leben dieser frühen Gemeinschaft dokumentieren.
Die Siedlung entstand während der späten Jungsteinzeit und war zeitweise über mehrere Generationen hinweg bewohnt, was drei verschiedene Besiedlungsphasen zeigt. Der Ort war strategisch günstig gelegen und bot seinen Bewohnern Zugang zu Fischgründen, Wildnis und natürlichen Rohstoffen.
Der Name Weier bezieht sich auf die Lage am Wasser, wo die frühen Bewohner ihr Leben organisierten. Die Siedlung zeigt, wie Menschen damals ihre Häuser in der Nähe des Sees bauten und das Wasser für Fischerei und Verkehr nutzten.
Der Ort liegt in einer ruhigen, grünen Umgebung mit Wegen, die zu den archäologischen Resten führen. Informationstafeln und möglicherweise Führungen helfen Besuchern, die Ausgrabungen zu verstehen und sich das Leben der frühen Bewohner vorzustellen.
Die Überreste sind unter mehreren Erdschichten begraben, was sie außergewöhnlich gut konserviert hat und den Archäologen ermöglicht, sogar organische Materialien wie Holz und Nahrungsspuren zu entdecken. Dies macht die Stätte zu einer seltenen Zeitkapsel der prähistorischen Welt.
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