Bergkirche St. Michael, Romanische Kirche auf dem Kirchberg in Büsingen am Hochrhein, Deutschland.
Die Bergkirche St. Michael ist ein romanisches Gotteshaus auf etwa 420 Metern Höhe zwischen Büsingen und Dörflingen, das mit kleinen Rundbogenfenstern und Feldsteinmauerwerk erbaut wurde. Das Innere zeigt ein beeindruckendes Taufbecken in Achteckform und andere Originalelemente aus verschiedenen Zeiträumen.
Das Gotteshaus wurde 1095 erstmals in einem Schutzbrief von Papst Urban II erwähnt und diente zunächst mehreren Gemeinden einschließlich Büsingen und Schaffhausen als Taufstätte. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich der Ort zu einem zentralen religiösen Anlaufpunkt für die umliegenden Siedlungen.
Die Kirche liegt inmitten einer mittelalterlichen Siedlung mit dem Mesmerhaus und älteren Wirtschaftsgebäuden, die zusammen ein geschlossenes Ensemble bilden. Die erhaltenen Grabsteine erzählen von Generationen, die diesen Ort über Jahrhunderte hinweg besuchten und verehrten.
Der Ort ist über einen Fußweg durch Weinberge erreichbar und bietet Besuchern einen ruhigen Zugang ohne große Infrastruktur oder Betriebsstörungen. Regelmäßige Gottesdienste, Hochzeiten und Orgelkonzerte finden hier statt und werden von lokalen Vereinen und Stiftungen unterstützt.
Die Kirche steht inmitten eines 17 Hektar großen Landschaftsschutzgebietes, das bereits 1939 ausgewiesen wurde und den Ort wie eine natürliche Insel umgibt. Im Kirchturm hängen drei Glocken, von denen eine erst 1978 neu gegossen wurde.
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