Eisenbibliothek, Gedächtnisinstitution in Schlatt, Schweiz.
Die Eisenbibliothek ist eine spezialisierte Bibliothek im westlichen Flügel des ehemaligen Klosters Paradise, die sich auf Metallurgie, Technik und wissenschaftliche Entwicklung konzentriert. Die Sammlung umfasst etwa 48.000 Titel, die sich über verschiedene Epochen der wissenschaftlichen und technischen Geschichte erstrecken.
Das Gebäude war ursprünglich ein Kloster, das die Georg-Fischer-Gesellschaft 1918 übernahm und später zur Heimat dieser Sammlung machte. Die Bibliothek selbst wurde 1952 eröffnet, um die 150-jährige Geschichte des Unternehmens zu würdigen und sein Erbe in der Metallverarbeitung zu dokumentieren.
Der Name bezieht sich auf die spezialisierte Sammlung zur Metallurgie und Eisenverarbeitung, die zeigt, wie Wissen über diesen Werkstoff über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Die Räume selbst erzählen von der Verbindung zwischen wissenschaftlichem Denken und industrieller Praxis.
Der Zugang ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich, die per E-Mail vereinbart werden muss, da es sich um eine spezialisierte Sammlung mit begrenztem Publikumsverkehr handelt. Die beste Zeit zum Besuch ist unter der Woche, wenn das Personal vor Ort ist und Fragen beantworten kann.
Die Sammlung enthält seltene historische Dokumente wie Manuskripte von Aristoteles und eine Originalausgabe von Newtons Principia Mathematica aus dem Jahr 1687. Besonders bemerkenswert sind auch die originalen Baupläne des Eiffelturms, die zeigen, wie technisches Wissen in großen Bauprojekten angewendet wurde.
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