Beckenhof mit Gartenanlage, bouwwerk in Zürich, Zwitserland
Der Beckenhof ist eine historische Liegenschaft in Zürich mit Ursprüngen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren Hauptgebäude im Barockstil errichtet wurden und um einen gepflasterten Hof mit klassischem Brunnen angeordnet sind. Die Anlage umfasst drei Wohngebäude, ein Wirtschaftsgebäude mit Gartenpavillons und eine in den 1930er Jahren hinzugefügte Erweiterung, von denen heute etwa ein Fünftel des ursprünglichen Grundstücks bewahrt bleibt.
Die Liegenschaft entstand im 12. Jahrhundert als Bauernhof und wurde im 17. und 18. Jahrhundert durch barocke Wohngebäude umgestaltet. Junker Hartmann Grebel und seine Frau schufen 1740 ein repräsentatives Anwesen mit gestalteten Gärten, das später unter dem Schriftsteller David Hess zum Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle wurde.
Der Name Beckenhof bezieht sich auf die ursprüngliche Funktion als landwirtschaftlicher Hof mit Wasserbecken. Heute prägen der gepflasterte Hof und die barocke Architektur das Bild eines Ortes, der von der privaten Nutzung zur öffentlichen Grünfläche geworden ist und Künstler sowie Schriftsteller anzog.
Das Anwesen ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da die Tramlinien 11 und 51 an der Haltestelle Beckenhof halten. Besucher können die Gärten frei betreten, während die Gebäude derzeit nicht besichtigt werden können, aber von außen bewundert werden können.
Künstler wurden von diesem Ort angezogen, besonders der Maler Varlin, der 1924 nach seiner Rückkehr aus Frankreich dort malte und ein bekanntes Ölgemälde 'Mein Atelier im Beckenhof' schuf. Ein Wasserbrunnen aus der Zeit um 1790 steht heute noch vor dem Garteneingang und zeigt die klassische Gestaltung jener Epoche.
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