Tempel des weißen Pferdes, Buddhistischer Tempel in Luoyang, China
Das Weiße-Pferde-Kloster ist ein buddhistischer Tempel in Luoyang, etwa zwölf Kilometer östlich des Stadtzentrums, mit fünf Haupthallen und vier Innenhöfen auf einem 40.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Anlage folgt dem traditionellen chinesischen Klosterlayout mit symmetrischen Gebäuden entlang einer Mittelachse, umgeben von Gärten und schattigen Höfen.
Der Tempel wurde im Jahr 68 nach Christus während der Östlichen Han-Dynastie gegründet und markiert das erste offizielle buddhistische Kloster in China nach der Ankunft der Lehre aus Indien. Über die Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach erweitert und restauriert, wobei die heutige Struktur hauptsächlich aus der Ming- und Qing-Dynastie stammt.
Der Name entstand nach einer Legende, in der zwei indische Mönche auf weißen Pferden heilige Schriften nach China brachten. Heute sehen Besucher vor dem Haupteingang zwei steinerne Pferde aus der Song-Dynastie, die an diese Überlieferung erinnern und häufig fotografiert werden.
Das Gelände öffnet täglich von halb acht Uhr morgens bis sieben Uhr abends, und die meisten Besucher verbringen zwei bis drei Stunden beim Erkunden der Hallen und Gärten. Der Eingang liegt an einer Hauptstraße mit Busverbindung vom Stadtzentrum, und die Wege innerhalb der Anlage sind meist eben und leicht begehbar.
Im hinteren Teil des Geländes befindet sich ein internationaler Garten mit Tempeln, die von Gemeinden aus Indien, Thailand und Myanmar gestiftet wurden und jeweils ihre eigene Bautradition zeigen. Diese Abschnitte sind meist ruhiger als die Haupthallen und bieten einen Vergleich unterschiedlicher buddhistischer Architekturstile aus Asien.
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