Shaolin, Buddhistisches Kloster am Berg Song, China
Der Shaolin-Tempel erstreckt sich über ein weitläufiges Areal am Fuß des Wuru-Gipfels und umfasst mehrere Gebetshallen, Gedenkstätten und Ausstellungsräume zwischen alten Ginkgobäumen. Das Gelände verbindet verschiedene Höfe und Pavillons durch Steinwege, die durch schattige Gärten und offene Plätze führen.
Kaiser Xiaowen gründete das Kloster im Jahr 495 während der Nördlichen Wei-Dynastie als Ort für buddhistische Schriftübersetzung. Spätere Jahrhunderte brachten Erweiterungen und die allmähliche Entwicklung der Kampfkunsttraditionen, die heute mit dem Ort verbunden sind.
Mönche üben täglich auf dem Gelände Chan-Meditation und Kampfkunst, wobei Besucher oft den Trainingseinheiten zusehen können. Die Verbindung von geistiger Praxis und körperlicher Disziplin prägt den Alltag der Gemeinschaft und zieht Schüler aus der ganzen Welt an.
Die Anreise erfolgt über Überlandstraßen von Luoyang oder Zhengzhou, und das Gelände öffnet morgens bis zum späten Nachmittag. Festes Schuhwerk empfiehlt sich wegen der ausgedehnten Wege und Treppen zwischen den verschiedenen Bereichen.
Die Pagodenforst innerhalb des Komplexes versammelt Hunderte von Steintürmen unterschiedlicher Höhe, die als Grabstätten früherer Äbte dienen. Diese dicht beieinanderstehenden Türme bilden einen eigenen Bereich, den viele Besucher übersehen, obwohl sie Jahrhunderte klösterlicher Geschichte darstellen.
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