Morden Buildings in Gulangyu, Historischer Architekturkomplex in Gulangyu, China
Die Morden Buildings in Gulangyu sind ein Architekturkomplex mit mehreren hundert Gebäuden verschiedenster Stilrichtungen auf einer Insel vor Xiamen. Die Strukturen reichen von traditionellen südlichen Fujian-Häusern bis zu eklektischen Bauten des frühen 20. Jahrhunderts und prägen das Erscheinungsbild der gesamten Insel.
Nach dem Vertrag von Nanking im Jahr 1842 wurde die Insel zu einer internationalen Siedlung, in der ausländische Länder und zurückkehrende chinesische Kaufleute Gebäude errichteten. Diese Bauphase prägte die architektonische Vielfalt, die heute das Inselgebilde definiert.
Die Gebäude auf Gulangyu spiegeln die Vermischung von lokalen Wohnformen und westlichen Baustilen wider, die durch Handelstätigkeit und kulturellen Austausch entstanden ist. Besucher können sehen, wie unterschiedliche Architekturstile nebeneinander existieren und die tägliche Nutzung dieser Räume durch Bewohner und Geschäfte geprägt wird.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Erkunden der Insel viel Zu-Fuß-Gehen erfordert und die Straßen hügelig und gepflastert sind. Es ist ratsam, früh zu kommen oder weniger besuchte Bereiche zu erkunden, um die Architektur in Ruhe genießen zu können.
Die Insel war lange Zeit für Autos gesperrt, was zur Erhaltung der historischen Straßenlandschaft beitrug und Wanderern ein anderes Fortbewegungserlebnis bietet. Diese Einschränkung hat das Inselambiente bewahrt und hebt sie von anderen städtischen Gebieten ab.
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