Gaochang ruins, Historische Stättenruinen in Xinjiang, China
Die Gaochang-Ruinen sind ein großer archaologischer Komplex einer antiken Stadt mit einem rechteckigen Grundriss und massiven Außenmauern, mehreren Eingangstoren und zahlreichen Gebaudekomplexen im Inneren. Der Platz zeigt die Struktur einer durchgeplanten urbanen Siedlung mit klar definierten Bereichen fur Verwaltung, Religion und Wohnen.
Der Ort wurde im 1. Jahrhundert vor Christus als Garnison der Han-Dynastie errichtet und wurde zu einem wichtigen Handelsknoten auf der Seidenstraße. Die Siedlung erlebte Hohepunkte und Niedergang und verschwand schließlich aus der historischen Uberlieferung.
Die Ruinen zeigen buddhistische Tempel und Wohnbereiche, die das religiöse Leben der früheren Bewohner widerspiegeln. Man kann an den Überresten erkennen, wie wichtig der Buddhismus für die tägliche Existenz dieser antiken Gemeinschaft war.
Der Ort liegt etwa 40 Kilometer östlich von Turpan und kann mit einem Fahrzeug erreicht werden. Führungen sind verfügbar, um die verschiedenen Bereiche wie die Außenstadt, Innenstadt und Palastanlagen systematisch zu erkunden.
Die Gräber von Astana, 2 km nordwestlich, sind ein eigener Friedhof und gehören nicht zu Gaochang. In den Ruinen selbst fand man in den Bauten neben dem Turm der Khan-Burg manichäische Handschriften und lebensgroße uigurische Stiftermalereien, die heute verblasst, stellenweise aber noch zu erkennen sind.
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