Chaonei No. 81, Französisches Barockgebäude im Bezirk Dongcheng, China.
Das dreistöckige Backsteingebäude umfasst ein separates Nebengebäude und verfügt über Steinstufen, die zum Haupteingang mit überdachtem Balkon führen, sowie charakteristische französische Barockelemente an den Fassaden.
Die Immobilie entstand etwa 1910 und wechselte in den dreißiger Jahren in kirchlichen Besitz, woraufhin belgische Augustinerinnen dort während des Zweiten Weltkriegs eine medizinische Einrichtung betrieben.
Die städtischen Behörden von Peking schützen den Bau als Baudenkmal, da er französische Architektur des frühen zwanzigsten Jahrhunderts im Chaoyangmen-Viertel repräsentiert und die ausländischen Einflüsse dieser Epoche dokumentiert.
Die römisch-katholische Erzdiözese Peking verwaltet das Grundstück und lässt aufgrund des baulichen Zustands keinen Zutritt zu, da umfangreiche Restaurierungsarbeiten erforderlich sind.
Jugendliche bemalten die Außenwände mit Graffiti, woraufhin die Behörden ein Schild am Eingang anbrachten, das darauf hinweist, dass keine übernatürlichen Phänomene am Ort vorkommen.
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