Kubuqi-Wüste, Sandwüste in der Inneren Mongolei in China
Die Kubuqi-Wüste ist eine der größten Wüsten Chinas und liegt auf dem Ordos-Plateau in der Inneren Mongolei. Sie besteht hauptsächlich aus Sanddünen, durchsetzt mit Seen, Grasland und Oasenpausen, die ein Mosaik aus arider Landschaft schaffen.
Die Wüste war einst als das 'Meer des Todes' bekannt, da ihre lockeren Sande häufig ausfielen und die Umgebung zerstörten. Jahrzehnte intensiver Anstrengungen zur Wiederaufforstung haben über 80 Prozent weniger Sand in den Fluss bringen als früher und die Flora und Fauna erheblich vermehrt.
Der Name Kubuqi stammt aus der mongolischen Sprache und bedeutet "Bogensehne", benannt nach der Form des Gelben Flusses, der die Region umgibt. Besucher können traditionelle mongolische Lebensweisen erleben, darunter Performances mit Gesang und Tanz sowie lokale Speisen wie gegrilltes Lamm und salzigen Milchtee in den Anlagen rund um den Wüstenbereichen.
Die beste Zeit zum Besuch ist Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild und der Wind sanft ist. Besucher sollten leichte Kleidung für den Tag, wärmere Schichten für die Nacht, lange Ärmel und Hosen tragen sowie Sonnenschutzmittel, Hut und bequeme Schuhe mitbringen.
Das Gebiet ist bekannt für seine 'singenden Sande', die bei Bewegung ein dumpfes, trommelhaftes Geräusch erzeugen, besonders nachts wenn Menschen die Dünen hinabrutschen. Dieses Phänomen tritt an Orten wie Yemingsha und Xiangshawan auf, wo der Wind durch die Körner strömt und den sogenannten 'Sandruf' erzeugt.
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