Tuiwa, Dorf in Daglung; Nagarzê, Shannan, Tibet, China
Tuiwa ist ein kleines Bergdorf, das in über 5.000 Metern Höhe auf dem Tibetischen Plateau liegt und sich neben dem türkisfarbenen See Puma Yumco erstreckt. Die Häuser sind einfach aus Stein gebaut mit weiß getünchten Wänden und Gebetsfahnen, umgeben von schneebedeckten Gipfeln, breiten Graslandschaften und klarem Himmel.
Die Gemeinde Tuiwa wurde vor über tausend Jahren gegründet und ist mit einer Legende über einen meditierenden Buddha verbunden, der der Verbindung zwischen Menschen und heiligem Land seinen Namen gab. Der Ort entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg als Siedlung für Yakhirten, die traditionelle Wanderungsmuster beibehielten, um sich an die extremen Höhenbedingungen anzupassen.
Der Name Tuiwa bedeutet im Tibetischen "Verbindung" und spiegelt die enge Bindung zwischen der Gemeinde und ihrem heiligen Land wider. Die Dorfbewohner führen täglich Rituale auf, wie das Drehen von Gebetsmühlen und das Abbrennen von Räucherstäbchen rund um den See, was ihre tiefe Verwurzelung in Tradition und Glauben zeigt.
Die beste Reisezeit ist zwischen spätem Frühling und frühem Herbst, wenn die Wege zugänglich sind und das Wetter milder ausfällt. Besucher müssen sich Zeit für Akklimatisierung nehmen, warme Kleidung mitbringen und ausreichend Proviant einpacken, da die Dienste in diesem abgelegenen Gebiet minimal sind.
Eine bemerkenswerte Besonderheit ist die traditionelle Winterpraxis, bei der Hirten ihre Herden auf die gefrorene Oberfläche des Sees treiben und Kuhdung auf dem Eis verteilen, um einen sicheren Gehweg zu schaffen. Diese Jahrhunderte alte Methode zeigt die außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit der Bewohner an eine der extremsten Umgebungen der Welt.
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