Jakar Dzong, Buddhistische Festung im Bumthang-Tal, Bhutan.
Die Jakar Dzong ist eine Festung, die auf einem Bergrücken über dem Chamkhar-Tal steht, mit einem 50 Meter hohen Zentralturm, der als regionales Verwaltungszentrum dient. Das Bauwerk besteht aus mehreren Gebäuden und Innenhöfen, die typisch für die dzong-Architektur Bhutans sind.
Die Festung wurde 1667 erbaut und ersetzte einen früheren Tempel, der von dem Ralung-Hierarch Yongzin Ngagi Wangchuk gegründet worden war. Ihr Bau war auch eine Erinnerung an einen Militärsieg über tibetische Truppen.
Das Kloster ist ein aktives Zentrum für buddhistische Praktiken, wo Mönche täglich Rituale durchführen und alte Traditionen in den befestigten Mauern bewahren. Der Ort funktioniert bis heute als spirituelles Zentrum für die lokale Bevölkerung.
Um die Festung zu erreichen, folgen Besucher einem schmalen Steinpfad von der Stadt Jakar. Geführte Touren sind während der Tageslichtstunden verfügbar und bieten einen besseren Einblick in die Strukturen und deren Bedeutung.
Die Festung ist durch ein System aus parallelen Schutzmauern gekennzeichnet, die durch Türme verbunden sind und während Belagerungen einen sicheren Zugang zu Ressourcen ermöglichten. Dieses defensive Merkmal zeigt die militärische Planung, die bei ihrer Konstruktion berücksichtigt wurde.
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