Trashigang Dzong, Dzong-Festung in Trashigang, Distrikt Trashigang, Bhutan
Trashigang Dzong ist eine Festung mit weißen Mauern und einem roten Band unterhalb des oberen Geschosses, die auf einem Felsvorsprung mit steilen Klippen an drei Seiten über den Flüssen Drangme Chhu und Gamri Chhu liegt. Die mehrstufigen Dächer sind goldgelb, mit einem zentralen Turm, der von einer gestuften Spitze gekrönt wird, und einem kleineren ähnlichen Turm links. Reihen dunkler rechteckiger Fenster, einige mit hervorstehenden Holzrahmen, säumen die Mauern.
1659 ließ Ngawang Namgyal die Festung durch Chhogyal Minjur Tempa errichten, der lokale Häuptlinge unterwerfen und den Bau über dem Drangme Chhu und Gamri Chhu ausführen sollte. Gyalsey Tenzin Rabgye erweiterte sie zwischen 1680 und 1694, Dzongpon Dopola 1936. Nach dem chinesisch-indischen Krieg von 1962 legten indische Soldaten ihre Gewehre im Zeughaus ab, wo sie bis heute liegen.
Seinen Namen „Festung des glückverheißenden Hügels“ erhielt der Dzong bei der Weihe durch Dudjom Jigdral Yeshe Dorje. Jährlich findet hier das viertägige Trashigang Tshechu statt, das täglich rund 1.500 Menschen besuchen. Während der Restaurierung wurde der Klerus in eine Schule in Samkhar Gewog, etwa 10 km entfernt, verlegt.
Der Dzong liegt auf einem Felsvorsprung mit steilen Klippen an drei Seiten, oberhalb der Flüsse Drangme Chhu und Gamri Chhu. Während der Restaurierung wurden die Verwaltungsbüros in die Trashigang Middle Secondary School und die Mönche in eine Schule in Samkhar Gewog, etwa 10 km entfernt, verlegt. Das Trashigang Tshechu zieht an vier Tagen täglich rund 1.500 Menschen an.
Nach dem chinesisch-indischen Krieg von 1962 durften indische Soldaten auf dem Heimweg durch Ostbhutan ziehen, mussten aber ihre Gewehre im Zeughaus des Dzong abgeben und unbewaffnet weiterreisen. Diese Gewehre werden bis heute im Dzong aufbewahrt.
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