Yagang Lhakhang, Buddhistisches Kloster in Mongar, Bhutan
Das Yagang Lhakhang ist ein Kloster, das sich auf einer Wiese am Rand des Dorfes Mongar in Bhutan erhebt und durch eine charakteristische quadratische Basis sowie traditionelle architektonische Elemente gekennzeichnet ist. Das Gebäude beherbergt eine Sammlung von Holzblöcken zum Drucken von Gebetsfahnen und religiösen Texten, die buddhistische Praktiken bewahren.
Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert von Sangdag gegründet, dem Sohn des religiösen Lehrers Pema Lingpa, der einen wichtigen Einfluss auf die buddhistische Tradition Bhutans hatte. Seitdem bewahrt das Gebäude religiöse Artefakte auf, die die Verbindung zur ursprünglichen Gründerlinie dokumentieren.
Im fünften Monat des bhutanischen Mondkalenders kommen Besucher zusammen, um das dreitägige Tshechu-Festival zu erleben, bei dem traditionelle Cham-Tänze und religiöse Zeremonien aufgeführt werden. Dieses jährliche Ereignis zieht Pilger und Besucher an, die den spirituellen Höhepunkt im Jahresablauf miterleben möchten.
Das Kloster liegt in einer ruhigen Lage in den Hügeln östlich des Dorfes und erfordert einen Spaziergang durch freie Landschaft, um es zu erreichen. Das Gelände kann schlammig oder rutschig sein, besonders während der Regenzeit, daher ist festes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden wichtig.
Im Inneren befindet sich eine heilige Buddha-Statue, die der religiöse Lehrer in der natürlichen Quelle Mebartso in Bumthang entdeckte und die heute als eines der wertvollsten Heiligtümer des Ortes verehrt wird. Zusätzlich bewahrt das Kloster einen rituellen Dolch auf, der von dem Gründer selbst handgefertigt wurde und die spirituelle Kraft der Lineage verkörpert.
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