Schwedt/Oder, Grenzstadt im Landkreis Uckermark, Deutschland
Schwedt an der Oder ist eine Grenzstadt im Landkreis Uckermark im Nordosten Deutschlands, direkt am Flussufer gelegen. Die Stadtfläche erstreckt sich auf beiden Seiten des Flusses mit Parks, Wohngebieten und Industrieanlagen, die sich bis an die polnische Grenze heranziehen.
Schriftliche Aufzeichnungen nennen den Ort erstmals im Jahr 1265, als Brandenburg ihn von pommerschen Herzögen mitsamt einer Burg erwarb. Später entwickelte sich daraus eine Residenzstadt mit eigenem Theater, das ab 1771 Aufführungen gab.
Der Name geht auf slawische Wurzeln zurück und bezeichnet eine flache Uferlage am Fluss, die heute noch das Stadtbild prägt. Das Theater am Rathaus führt regelmäßig Musikaufführungen auf, während an Markttagen Händler vor der Nikolaikirche ihre Stände aufbauen.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, mit kurzen Wegen zwischen Rathaus, Kirche und Uferpromenade entlang der Oder. Frühling und Sommer bieten milde Temperaturen für Spaziergänge im nahen Nationalpark, während das Theater im Herbst und Winter mehr Vorstellungen zeigt.
Der nahe Nationalpark Unteres Odertal beherbergt Fischadler, Biber und Fischotter, die in den Feuchtgebieten entlang des Flusses leben. Besucher können vom Ufer aus gelegentlich diese Tiere beobachten, besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden.
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