Berlischky-Pavillon, Ehemalige französische reformierte Kirche in Schwedt/Oder, Deutschland.
Der Berlischky-Pavillon ist ein ovales Gebäude mit kupfernem Dach an der Lindenallee in Schwedt. Die Grundfläche misst etwa 15 mal 11 Meter und beherbergt heute ein Veranstaltungszentrum, das Konzerte, Hochzeiten und kulturelle Treffen ausrichtet.
Das Gebäude entstand ab 1777 nach Entwürfen von Georg Wilhelm Berlischky als Kirche für die französisch-reformierte Gemeinde. Bis 1976 diente es dem Gottesdienst, bevor es später in eine Veranstaltungsstätte umgewandelt wurde.
Das Innere zeigt Rokokoelemente, die die französisch-reformierte Gemeinde widerspiegeln, die hier lange Zeit zusammenkam. Die Ausstattung erinnert an die geschmackvolle Gestaltung des 18. Jahrhunderts und prägt bis heute das Aussehen des Raumes.
Das Gebäude liegt an der Lindenallee 28 und ist leicht zu Fuß zu erreichen, mit ausreichend Platz ringsum. Besucher sollten sich vorher erkundigen, welche Veranstaltungen geplant sind, da es hauptsächlich für spezielle Events genutzt wird.
Der Pavillon beherbergte einmal die sterblichen Überreste von Schwedt-Markgrafen, die in den frühen 1990er Jahren zum Berliner Dom übertragen wurden. Diese bewegte Geschichte ist heute kaum noch sichtbar, doch sie zeigt, wie sich die Bedeutung des Ortes über die Jahrzehnte stark verändert hat.
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