Zeche Nachtigall, Kohlebergwerk in Witten, Deutschland
Die Mine Nachtigall ist ein Bergwerk bei Witten, das mit horizontalen Stollen und senkrechten Schächten die frühen Abbaumethoden der Kohlegewinnung zeigt. Die Anlage vermittelt durch ihre Struktur und erhaltenen Bauteile einen Eindruck davon, wie Menschen in der Region unter Tage arbeiteten.
Der Abbau begann 1714, als lokale Bauern begannen, Kohle für ihren eigenen Bedarf zu gewinnen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Stelle zu einem kommerziellen Unternehmen, das Teil der wachsenden Schwerindustrie in der Ruhr wurde.
Die Anlage ist Teil des LWL-Industriemuseums und präsentiert das Bergbauerbe durch Ausstellungen, Maschinen und Bildungsprogramme.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und größtenteils begehbar, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird. Informationstafeln und geführte Besichtigungen helfen dabei, die verschiedenen Bereiche und deren Bedeutung zu verstehen.
An einem freigelegten Kohleflöz können Besucher die natürliche Schicht sehen, die den Bergbau in der Region überhaupt möglich machte. Dieses sichtbare Flöz zeigt eindrucksvoll, welche Rohstoffe die Industrialisierung des Ruhrgebiets antrieben.
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