Zeche Karl, Archäologische Bergbaustätte in Wuppertal, Deutschland
Die Zeche Karl war ein Eisenstein- und Galmeibergwerk am westlichen Ende der heutigen Galmeistraße im Wuppertaler Stadtteil Langerfeld, nahe dem Langerfelder Hallenbad. Oberirdische Gebäude sind nicht erhalten; der in Ziegelbauweise errichtete Förderschacht, laut Vermessungen 48,3 m tief, laut Dokumenten 59 m, wurde 1991 restauriert und mit einem Betonkragen samt Glasplatte versehen. Schacht, Stollen und Gesenke sind unterirdisch erhalten und als Bodendenkmal geschützt.
Der Galmeiabbau in Langerfeld ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts bekannt. 1835 bemühte sich Friedrich Harkort um eine Mutung für die Zeche Karl, die 1856 erfolgte. Bis zur Stilllegung 1896 förderte die Zeche hauptsächlich Brauneisenstein.
Der Name Galmeistraße erinnert an das seit Mitte des 18. Jahrhunderts hier abgebaute Zinkerz (Galmei); die Zeche selbst hieß Karl. Die Anlage ist ein geschütztes Bodendenkmal, und der 1991 restaurierte Schacht mit Betonkragen und Glasplatte ist ihr sichtbares Zeichen.
Die Anlage liegt am westlichen Ende der heutigen Galmeistraße nahe dem Langerfelder Hallenbad. Oberirdische Gebäude sind nicht erhalten; der Ziegelschacht wurde 1991 restauriert und mit einem Betonkragen samt Glasplatte versehen. Der Schacht ist als Bodendenkmal geschützt, daher ist er nur von außen zu betrachten.
Der gemauerte Schacht ist laut Vermessungen 48,3 m tief, laut Dokumenten 59 m. Nach der Restaurierung 1991 erhielt er einen Betonkragen mit eingesetzter Glasplatte – das einzige, was am westlichen Ende der Galmeistraße beim Langerfelder Hallenbad noch zu sehen ist.
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