Ehrenberg, Bergrücken in Wuppertal, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Der Ehrenberg ist ein Berggipfel in den Rheinschen Schiefergebirgen mit einer Höhe von etwa 345 Metern. Der Berg zeigt steile Hänge und Felsformationen, die für diese Gebirgsregion typisch sind.
Der Name Ehrenberg geht aus dem Waldgebiet Mehrenberger Mark hervor, dessen Kurzform Im Mehrenberg zu Im Ehrenberg verschliffen wurde. Im Frühmittelalter war dieser Wald Teil eines Grenzwalds zwischen sächsischem und fränkischem Siedlungsraum. Spätestens 1324 gehörte das Gebiet den Grafen von der Mark, während die Wupper unten die Grenze zum Herzogtum Berg bildete. 1929 kam der Ehrenberg zu Wuppertal, wodurch die Grenze zwischen Rheinland und Westfalen vom Fluss auf den Höhenrücken verlegt wurde.
Der Name Ehrenberg geht aus dem Waldgebiet Mehrenberger Mark hervor, dessen Kurzform „Im Mehrenberg“ zu „Im Ehrenberg“ verschliffen wurde. Die Mehrenberger Markenrolle, in der die bäuerlichen Nutzungs- und Eigentumsrechte gelistet waren, wurde in der Ortschaft Weuste bei Beyenburg aufbewahrt, wo bei Streitigkeiten auch der Gerichtsort war. Auf der Höhe liegt ein Milchviehbetrieb mit eigener Hofkäserei und Hofladen.
Am Westhang verläuft die Autobahn A 1, im Süden begrenzt die Wupper den Berg auf 160 bis 183 Metern Höhe. Über die flache Höhe führen Wirtschaftswege zwischen verstreuten Gehöften und Wiesen. Im Süden liegt ein Wildgehege. Über den Höhenrücken verläuft die Grenze zwischen Rheinland und Westfalen.
Über den Rücken verläuft die Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, die 1929 mit der Eingemeindung Langerfelds nach Barmen hierher wanderte. Zuvor bildete die Wupper unten diese Linie. Im Hang liegen erhaltene Stollen, die Schwelm mit Wasser versorgten; im Süden befindet sich ein Wildgehege.
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