Untere Herbringhauser Talsperre, ehemalige Talsperre in Wuppertal, Deutschland
Die Untere Herbringhauser Talsperre war eine kleine Stauanlage bei Wuppertal mit Steinschüttung und Betonteil, die etwa 103 Meter Kronenlänge und 20 Meter Höhe hatte. Sie speicherte Wasser für die städtische Versorgung in einem Becken südlich von Langerfeld, bis sie 2006 teilweise rückgebaut wurde.
Die Stauanlage entstand Ende der 1920er Jahre und nahm 1928 ihren Betrieb auf, um zusätzliche Trinkwasser-Speicherung für Wuppertal zu schaffen. Der Bau erforderte die Umsiedlung der kleinen Siedlung Hilgershammer, und die Anlage prägte das Tal für Jahrzehnte, bis Sicherheitsbedenken zu ihrer teilweisen Beseitigung 2006 führten.
Der Ort erinnert an die Zeit, als die Stadt ihre Wasserversorgung mit modernen Staudämmen sicherte. Heute können Besucher an diesem Platz die Geschichte der Wasserwirtschaft nachvollziehen und sehen, wie die Natur nach dem Rückbau wieder zurückkehrt.
Der Ort ist für Besucher frei zugänglich und bietet ruhige Wanderwege in der Umgebung des ehemaligen Staubeckens. Die Trails sind leicht zu begehen und bieten gute Aussichten auf die naturale Rückentwicklung des Tals.
Die trapezförmige Struktur der freiliegenden Reste zeigt noch heute das ursprüngliche Konstruktionsdesign aus den 1920er Jahren. Die Staudammruinen bilden ein stilles Denkmal für die Wasserwirtschaft einer vergangenen Epoche und zeigen, wie Infrastrukturen wieder mit der Natur eins werden können.
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