Herbringhauser Talsperre, Staudamm und Architekturdenkmal in Wuppertal, Deutschland.
Die Herbringhauser Talsperre ist eine Staumauer in Wuppertal, die einen Trinkwasserspeicher aufstaut und als Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen ausgewiesen ist. Das Bauwerk besteht aus massivem Bruchsteinmauerwerk und liegt eingebettet in ein bewaldetes Tal mit Hängen auf beiden Seiten.
Die Talsperre wurde in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts errichtet, um die wachsende Industrie und Bevölkerung im Raum Wuppertal mit Wasser zu versorgen. Sie ist damit Teil einer Reihe von Talsperren, die in dieser Epoche im Bergischen Land gebaut wurden.
Das Staubecken ist bei Einheimischen als Ausflugsziel bekannt, besonders an Wochenenden, wenn Familien und Spaziergänger die Wege rund ums Wasser nutzen. Die ruhige Lage mitten im Wald gibt dem Ort eine andere Stimmung als das nahegelegene Stadtzentrum.
Das Gebiet rund um die Talsperre ist über mehrere Wanderwege erreichbar, die auch für Radfahrer und Läufer genutzt werden. Das Gelände ist hügelig, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk, besonders bei feuchtem Wetter.
Obwohl die Talsperre mitten im dicht besiedelten Bergischen Land liegt, ist sie kaum sichtbar, bis man direkt davor steht, da sie sich tief in ein Waldtal einschmiegt. Die Mauerkrone bietet einen unerwarteten Blick auf den Stausee auf der einen und das bewaldete Tal auf der anderen Seite.
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