Burg Beyenburg, Mittelalterliche Burgruine in Wuppertal, Deutschland
Die Burg Beyenburg war eine Spornburg auf einer Anhöhe in einer Wupperschleife neben dem Kloster Steinhaus im heutigen Wuppertaler Beyenburg. Erhalten sind nur das größtenteils unbebaute Burggelände und zwei Stützmauern am Hang; das Gelände ist in Privatbesitz und seit dem 22. November 2004 als Bodendenkmal anerkannt.
Die Burg wurde erstmals 1336 dokumentiert und spielte eine strategische Rolle zwischen den Grafschaften Berg und Mark. Sie kontrollierte wichtige Handelswege von Köln nach Norddeutschland bis zu ihrer Zerstörung im Konflikt.
Der Name Beyenburg bezeichnet auch den Wuppertaler Ortsteil, in dem die Burgstelle neben dem Kloster Steinhaus in einer Wupperschleife liegt. Von der Burg aus wurde das bergische Amt Beyenburg verwaltet; die größtenteils unbebaute Fläche mit zwei Stützmauern ist seit dem 22. November 2004 als Bodendenkmal geschützt.
Das Gelände der ehemaligen Burg ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich; einsehbar ist die Stelle nur von den umliegenden Wegen aus. Die beiden erhaltenen Stützmauern am Hang und die unbebaute Hochfläche über der Wupper sind als Bodendenkmal geschützt, das Betreten des Geländes ist daher nicht gestattet.
Die Burg lag auf einem Isthmus in einer Wupperschleife und sicherte sowohl die Bauern- und Fischeransiedlung innerhalb des Mäanders als auch eine Grenzbrücke über die Wupper in etwa einem Kilometer Entfernung, an der Grenze zwischen den Grafschaften Berg und Mark.
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