Ziegelwerder, Geschützte Binneninsel in Schwerin, Deutschland
Ziegelwerder ist eine geschützte Insel am südlichen Ende des Schweriner Sees mit einer Fläche von etwa 55 Hektar. Das Gelände zeigt Küstenwälder und alte Obstplantagen im nördlichen Bereich, während der südliche Teil für Besucher gesperrt bleibt.
Die Insel wurde im 19. Jahrhundert durch eine Ziegelfabrik geprägt, die Baumaterialien für viele Gebäude in Schwerin lieferte. Nach der Schließung der Fabrik entwickelte sich das Gelände allmählich zu einem geschützten Naturraum.
Der Name des Ortes erinnert an die Ziegelproduktion, die einst das Inseleben prägte. Heute können Besucher die Transformation vom Wirtschaftsstandort zum Naturraum in der Vegetation und dem Waldbestand nachvollziehen.
Besucher können die nördliche Seite der Insel erkunden, während der südliche Abschnitt aus Naturschutzgründen gesperrt bleibt. Ein 100 Meter breiter Wasserschutzbereich rund um die Insel schränkt Wassersportaktivitäten ein.
Die Insel beherbergt eine winzige menschliche Bevölkerung und dient gleichzeitig als wichtiges Brutgebiet für Wasservögel wie Grebe, Wildgänse und Blässhühner. Diese Kombination aus minimaler menschlicher Präsenz und reicher Vogelwelt macht sie zu einem ungewöhnlichen Naturraum.
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