Zoo Schwerin, Tierpark in Schwerin, Deutschland.
Der Zoo Schwerin erstreckt sich über etwa 25 Hektar zwischen dem Südufer des Schweriner Sees, dem Faulen See und dem Wohngebiet Großer Dreesch. Er beherbergt mehr als 2100 Tiere in 144 Arten, darunter Asiatische Löwen, Breitmaulnashörner, Amurtiger und Rothschildgiraffen. Zum Gelände gehört ein 3 Hektar großes Wasservogelreservat mit vermoorten Flächen im Zentrum.
Der Zoo Schwerin wurde am 24. April 1956 als Heimattiergehege mit 17 Tieren und einem Pfleger eröffnet. 2005 entstand am Eingang die Afrika-Anlage für Rothschildgiraffen, Chapman-Zebras und Erdmännchen; 2011 wurde durch eine Spendenaktion ein über 2 Hektar großes Nashorngehege finanziert. Das Humboldthaus eröffnete im Oktober 2011, das Rote Liste Zentrum mit vier Asiatischen Löwen folgte im Frühjahr 2021.
Das Zentrum für Rote Liste zeigt Besuchern durch Ausstellungen und Aktivitäten, wie gefährdete Arten geschützt werden und warum Lebensräume wichtig sind. Man kann hier lernen, was man selbst für den Naturschutz tun kann.
Das Gelände ist täglich geöffnet und von März bis Oktober mit erweiterten Öffnungszeiten erreichbar. Man kann sich mit gemieteten Wagen fortbewegen, um das große Areal bequemer zu erkunden.
Das drei Hektar große Wasservogelreservat ist vollständig naturbelassen, mit vermoorten Zonen in seiner Mitte. Es prägt die Struktur der rund 25 Hektar großen Anlage zwischen Schweriner See und Faulem See. Der Zoo hält mehr als 2100 Tiere in 144 Arten und beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Asiatische Löwen, Breitmaulnashörner, Amurtiger und Giraffen sowie für 11 weitere Arten.
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