Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Kunstmuseum in München, Deutschland
Das Lenbachhaus ist ein Kunstmuseum in einem Florentiner Villa-Stil, dessen moderner Anbau mit Kupfer-Aluminium-Rohren gestaltet ist. Die Galerien erhalten natürliches Licht durch indirekte Fenster und schaffen helle, offene Räume zum Betrachten der Werke.
Der Künstler Franz von Lenbach ließ die Villa zwischen 1887 und 1891 von Architekt Gabriel von Seidl erbauen. Nach Lenbachs Zeit wurde das Gebäude 1924 zu Münchens städtischer Kunstgalerie umgewandelt.
Der Ort zeigt Werke der Künstlergruppe Der Blaue Reiter, die Anfang des 20. Jahrhunderts in München entstand und die Moderne prägte. Besucher sehen Gemälde von Künstlern wie Kandinsky und Marc, die hier ihre Sicht auf Farbe und Form ausdrückten.
Der Ort ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, mit erweiterten Stunden am Donnerstag bis 20 Uhr. Audioführungen sind beim Eintritt enthalten und helfen dabei, die Werke besser zu verstehen.
Ein dreistöckiges Foyer enthält eine Kunstinstallation von Olafur Eliasson, die durch ein Oberlichter-Fenster Lichtmuster erzeugt. Diese Installation dient als zentraler Treffpunkt des Gebäudes und zeigt, wie moderne Künstler den Raum selbst gestalten können.
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