Glyptothek, Griechisch-römisches Skulpturenmuseum am Königsplatz, Deutschland.
Die Glyptothek ist ein Museum für griechische und römische Skulpturen an der Königsplatz in München, untergebracht in einem neoklassischen Gebäude mit Marmorwänden und Säulen. Der Bau folgt klassischen Proportionen und zeigt diese antiken Kunstwerke in einem Raum, der ihrer historischen Bedeutung entspricht.
Das Museum wurde zwischen 1816 und 1830 von König Ludwig I. in Auftrag gegeben und vom Architekten Leo von Klenze entworfen. Es entstand als Teil des Plans, München zu einer führenden Kunststadt zu machen.
Der Name stammt vom griechischen Wort für Schnitzwerk und bezieht sich auf die Sammlung antiker Skulpturen, die seit ihrer Eröffnung Besucher anzieht. Hier können Sie die gleiche Kunstform sehen, die in antiken Tempeln und öffentlichen Plätzen stand.
Das Gebäude hat mehrere Galerien auf verschiedenen Ebenen, die eine natürliche Route durch die Sammlung bilden. Es ist am besten, gemütlich zu gehen und sich Zeit für die einzelnen Werke zu nehmen, da jedes in seinen Nischen sorgfältig präsentiert wird.
Das Innere des Museums war ursprünglich mit farbenfrohen Fresken und Stuckarbeiten von Peter von Cornelius und Wilhelm von Kaulbach verziert. Diese aufwendigen Dekorationen wurden während des Zweiten Weltkriegs beschädigt, wodurch die Kunstwerke nun einen anderen Kontext haben als ursprünglich vorgesehen.
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