Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Ägyptisches Kunstmuseum in Maxvorstadt, Deutschland
Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ist ein unterirdisches Museum im Kunstreal von München, das Kunstwerke und Artefakte aus Ägypten auf etwa 1.800 Quadratmetern präsentiert. Die Ausstellungsflächen erstrecken sich unter der Erdoberfläche und zeigen Objekte aus verschiedenen Epochen, von frühen Kulturen bis zur spätkoptischen Zeit.
Das Museum wurde 1966 gegründet und befindet sich in Münchens Kunstreal, einem Areal, das sich der Bewahrung von künstlerischen Sammlungen widmet. Es wurde entwickelt, um Werke aus allen Phasen der ägyptischen Zivilisation zu bewahren und auszustellen, von den frühesten Kulturen bis zur greco-römischen Periode.
Die Sammlung zeigt Werke, die religiöse Praktiken und das alltägliche Leben der alten Ägypter widerspiegeln, von Götterstatuen bis zu persönlichen Gegenständen aus Gräbern. Man sieht auch Objekte aus Sudan und koptische Werke, die zeigen, wie sich die künstlerischen Traditionen über Jahrtausende entwickelt haben.
Der Zugang erfolgt unter der Erde durch ein Treppenhaus, das hinab zu den Ausstellungsbereichen führt, weshalb man bequeme Schuhe tragen sollte. Die unterirdische Lage bedeutet, dass man sich Zeit nehmen kann, um die Räume ohne Zeitdruck zu erkunden, obwohl die Orientierung anfangs ungewohnt sein kann.
Die unterirdische Architektur wurde von Tempeln und Königsgräbern inspiriert, wodurch der Ort einen besonderen Charakter erhält. Durch einen versenkten Innenhof fällt natürliches Licht in die Ausstellungsbereiche und schafft eine unerwartete Helligkeit unter der Erde.
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