Brienner Straße, Klassizistischer Boulevard in Maxvorstadt, München, Deutschland.
Die Brienner Straße verläuft vom Odeonsplatz zum Königsplatz und zeigt klassische Architektur mit symmetrischen Fassaden und aufwendigen Details aus der Neugotik. Der Boulevard erstreckt sich über mehrere Häuserblöcke mit größtenteils vier- bis fünfgeschossigen Gebäuden, die das elegante Stadtbild prägen.
Die Straße wurde ab 1812 unter Maximilian I. Joseph von Bayern gebaut, mit Entwürfen von Karl von Fischer und Friedrich Ludwig von Sckell. Sie entwickelte sich zu einer der wichtigsten Verbindungen zwischen den königlichen Plätzen Münchens und prägt die Stadt bis heute.
Die Straße beherbergt mehrere Kunstinstitutionen, darunter die Staatliche Antikensammlung, in der griechische, römische und etruskische Artefakte aus der Antike zu sehen sind. Diese Museen prägen das Erscheinungsbild des Boulevards und machen ihn zu einem Ort, an dem Kultur im alltäglichen Stadtbild präsent ist.
Der Boulevard ist leicht zu Fuß zu erkunden und verbindet sich mit Münchens öffentlichen Verkehrsnetz durch mehrere Straßenbahn- und Bushaltestellen. Die flache Topografie und breiten Gehwegen ermöglichen einen angenehmen Spaziergang vom Zentrum zu den südlichen Museumsplätzen.
Ein Obelisk auf dem Karolinenplatz wurde 1833 aus Metall von türkischen Schiffen erbaut, die in der Schlacht von Navarino zerstört wurden, um bayrische Soldaten zu ehren. Diese ungewöhnliche Gedenkstätte verbindet Münchens Geschichte mit einem fernen Seekrieg.
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