Staatliche Antikensammlungen, Archäologisches Museum am Königsplatz, München, Deutschland
Die Staatliche Antikensammlungen ist ein archäologisches Museum in München, das griechische, römische und etruskische Kunstwerke in mehreren Ausstellungshallen zeigt. Das Gebäude selbst besticht durch korinthische Säulen und ist als neoklassischer Bau konzipiert, der an Tempel der Antike erinnert.
König Ludwig I. von Bayern begründete dieses Museum 1847 und beauftragte Architekt Georg Friedrich Ziebland mit der Planung eines Gebäudes, das von griechischen Tempeln inspiriert war. Das Museum wuchs zur Heimat einer der bedeutendsten Sammlungen antiker Kunstwerke in Deutschland heran.
Das Museum zeigt die Bedeutung antiker Kunstobjekte als Fenster zu längst vergangenen Gesellschaften; die ausgestellten Gefäße, Skulpturen und Schmuckstücke ermöglichen es Besuchern, den Alltag und die Überzeugungen der Griechen, Römer und Etrusker nachzuvollziehen.
Das Museum liegt nah bei öffentlichen Verkehrsmitteln und ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, mittwochs bis 20:00 Uhr. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die Sammlungen in aller Ruhe zu erkunden, besonders wenn sie an antiker Geschichte interessiert sind.
Die Sammlung enthält seltene Stücke wie den Dionysosbecher des Exekias, einen der wertvollsten bemalten Becher aus dem antiken Griechenland. Ein weiteres Highlight ist ein römischer Kelch mit Reticellaglas und lateinischen Inschriften, der zeigt, wie fortgeschritten die römische Glasherstellung war.
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