Afrikahaus, Denkmalgeschütztes Gebäude in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Das Afrikahaus ist ein Bürogebäude in der Hamburger Altstadt mit künstlerischen Verzierungen, die seine historische Funktion widerspiegeln. Seine Struktur zeigt bronzene Elefantenskulpturen, afrikanische Wandmosaike und Gusseisenelemente an verschiedenen Stellen.
Das Gebäude entstand 1899 nach Entwurf von Architect Martin Haller als Sitz der Reederei C. Woermann, die Schiffe zu deutschen Kolonien betrieb. Es verkörpert die Zeit großer Handelsaktivitäten und Übersee-Ambitionen Hamburgs am Ende des 19. Jahrhunderts.
Das Haus zeigt Hamburgs Verbindung zu Überseehandel durch seine Dekoration und symbolische Kunstelemente. Besucher können diese künstlerischen Details heute beim Betreten und Durchqueren des Gebäudes entdecken.
Das Gebäude ist heute als modernes Bürogebäude in Nutzung, kann aber während des Tags der offenen Denkmäler besucht werden. Geführte Touren bieten dann Einblicke in die Innenräume und künstlerischen Details der Fassade.
Zwei große bronzene Elefantenfiguren bewachen den Innenhof des Gebäudes, während eine Bronzeskulptur eines Wahehe-Kriegers den Eingang markiert. Diese Kunstwerke sind seltene Beispiele für die künstlerische Darstellung dieser Verbindungen in europäischen Gebäuden jener Zeit.
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