Hamburger Dom, Gotische Kathedrale in St. Georg, Hamburg, Deutschland
Der St.-Marien-Dom ist eine katholische Domkirche im neugotischen Stil im Stadtteil St. Georg in Hamburg. Die Hauptfassade zeigt zwei schlanke Spitztürme und eine große Fensterrosette aus rotem Backstein, die über dem Hauptportal thront.
Arnold Guldenpfennig entwarf das Gebäude Ende des 19. Jahrhunderts für die wachsende katholische Gemeinde in Hamburg. Die Bauarbeiten begannen 1889 und wurden vier Jahre später abgeschlossen.
Der Name Mariendom bezieht sich auf die Gottesmutter Maria, die als Schutzpatronin der Kirche verehrt wird. Gläubige versammeln sich hier zu Gottesdiensten, bei denen die Gemeinde gemeinsam singt und betet, während die Orgel den feierlichen Klang im Raum verbreitet.
Besucher können das Innere während der Öffnungszeiten betreten und die Architektur aus nächster Nähe betrachten. Ein Kolumbarium im Inneren bietet Gemeindemitgliedern seit 2012 eine Ruhestätte für Urnenbestattungen.
Eine Armreliquie des heiligen Ansgar, die 2011 aus dem Domschatz von Hildesheim übertragen wurde, ruht hier in einem kostbaren Behälter. Dieses Reliquiar erinnert an den Missionar, der im 9. Jahrhundert in Norddeutschland und Skandinavien predigte.
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