Miramar-Haus, Denkmalgeschütztes Bürogebäude in Hamburg-Mitte, Deutschland.
Das Miramarhaus ist ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit expressionistischer Architektur aus Backstein, wobei die oberen Etagen Klinkermauerwerk zeigen und die unteren Ebenen verputzt sind. Die markante Ecke an der Straßenkreuzung definiert die Komposition und prägt das Straßenbild nachhaltig.
Das Gebäude wurde 1922 vom Architekten Max Bach erbaut und war das erste Gebäude im neuen Kontorhaus-Distrikt Hamburgs. Der Bau folgte den modernen Anforderungen der wachsenden Handels- und Verwaltungswirtschaft der Stadt.
Das Gebäude zeigt Skulpturen von Richard Kuöhl, die verschiedene Berufe darstellen, wie Bergleute, Architekten, Kaufleute, Seeleute, Bauern und Stahlarbeiter. Diese Kunstwerke erzählen von der Arbeitswelt und sozialen Struktur der Zeit, die sich in der Architektur widerspiegelt.
Das Gebäude liegt an der Ecke von Kattrepel, Curienstraße und Schopenstehl und ist zu Fuß leicht erreichbar, da es sich im Zentrum des Kontorhaus-Viertels befindet. Die Außenfassade kann jederzeit besichtigt werden, wobei die Detailtreue der Skulpturen am besten bei Tageslicht zur Geltung kommt.
Die abgerundete Eckengestaltung war bahnbrechend für die Hamburger Architektur der 1920er Jahre und beeinflusste das Design nachfolgender Kontorhaus-Gebäude. Dieser innovative Ansatz zur Eckenbetonung wurde zum Vorbild für viele moderne Geschäftsgebäude in der Stadt.
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