Chilehaus, Bürogebäude in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Das Chilehaus ist ein Bürogebäude in Hamburg-Altstadt mit zehn Geschossen und einem markanten spitzen Ende an der Ostseite, das wie ein Schiffsbug wirkt. Das Gebäude zeigt die typische rote-braune Backsteinfassade der Zeit und beherbergt heute verschiedene Geschäfte, Restaurants und Büros in seinen Innenhöfen.
Das Gebäude entstand zwischen 1922 und 1924 nach einer Idee des Kaufmanns Henry Sloman, der durch den Salzpeterhandel zwischen Chile und Deutschland zu Wohlstand kam. Die Architektur spiegelt den Expressionismus der Weimarer Zeit wider und zeigt Einflüsse des modernen Baustils dieser Epoche.
Das Gebäude vertritt den architektonischen Stil des Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre und erhielt 2015 den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes.
Der Zugang zum Inneren erfolgt über die Straße, wo Eingänge zu den verschiedenen Läden und Büros führen. Die Umgebung bietet ausreichend Raum zum Erkunden der Architektur und zum Besuch der Restaurants in den Höfen.
Das Fundament des Gebäudes ruht auf 16 Meter tiefen verstärkten Betonfundamenten, die wegen der Nähe zur Elbe notwendig waren. Diese technische Lösung war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine besondere Ingenieurleistung für den Hafenstandort.
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