Alte Münze, Renaissance-Baudenkmal in Münchner Altstadt, München, Deutschland
Die Alte Münze ist ein Gebäude in der Münchner Altstadt, das Renaissance- und Neoklassik-Merkmale in sich vereint. Es besitzt einen vierteiligen Grundriss mit einem Innenhof, dessen Arkaden mit roten Marmorsäulen gestaltet sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1563 und 1567 als königliche Stallanlage errichtet und später 1809 unter dem Architekten Johann Andreas Gärtner zur königlichen Münzstätte umgebaut. Im Jahr 1632 wurde es von schwedischen Truppen geplündert, was zu einem langen Niedergang führte.
Der Name 'Alte Münze' erinnert an die Zeit, als das Gebäude als königliche Münzstätte diente und Münzen für Bayern prägte. Besucher können heute noch die Struktur des Hofes sehen, der zeigt, wie der Platz im Alltag des Münzbetriebs genutzt wurde.
Das Gebäude wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege als Sitz genutzt und der Innenhof ist öffentlich zugänglich. Man sollte Zeit einplanen, um die Arkaden und die Architektur des Hofes in Ruhe zu betrachten.
Ein wenig bekanntes Detail ist die Existenz einer Kunstkammer im zweiten Stock, die bis zum frühen 19. Jahrhundert seltene Objekte und Neugierden sammelte. Diese kostbare Sammlung gibt Einblick in die kunstliche und wissenschaftliche Interessen der Münchner Hofgesellschaft.
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