Alte Oberfinanzdirektion, Kulturdenkmal in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Die Alte Oberfinanzdirektion Hamburg ist ein administratives Gebäude in der Altstadt mit roten Backsteinmauern und Sandsteindekoration, das ein gewölbtes Hauptfassade und unterschiedliche Mansardendächer aufweist. Das Gebäude entwickelt sich über vier Etagen mit hohen Decken und umschließt einen dreieckigen Innenhof mit einer gläsernen Dachkonstruktion.
Das Gebäude wurde zwischen 1907 und 1910 an der Stelle des ehemaligen Heiligengeisthospitals errichtet und diente der Hamburger Finanzbehörde als Sitz. Nach dem Jahr 2009 wurde die Funktion aufgegeben und der Ort erhielt eine neue Bestimmung.
Das Gebäude zeigt Neo-Barock-Elemente in seinen Räumen, besonders in einem ovalen Konferenzzimmer und einer doppelgeschossigen Eingangshalle. Diese Räume vermitteln noch heute den formalen Geist der Verwaltungsarchitektur aus dieser Zeit.
Das Gebäude liegt zentral am Rödingsmarkt 2 und ist leicht zu erreichen von der Innenstadt aus. Der Zugang ist für Besucher möglich, besonders wenn Veranstaltungen oder kulturelle Nutzung im Innenhof stattfinden.
Das Gebäude beherbergt im Innenhof eine Bibliothek mit Glaskonstruktion, die als Veranstaltungsort fungiert und dem funktionalen Raum eine kulturelle Dimension hinzufügt. Dieser glasgedeckte Bereich ist ein überraschender Ort für Zusammenkünfte inmitten der historischen Backsteinarchitektur.
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