Rödingsmarkt, Kulturdenkmal in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Rödingsmarkt ist eine Straße in der Hamburger Altstadt, die das ehemalige Hafenviertel mit dem Stadtzentrum verbindet. Sie verläuft als langgezogene Achse durch Hamburg-Mitte und ist als Kulturdenkmal eingetragen.
Die Straße ist seit dem 13. Jahrhundert belegt und entwickelte sich von einer Handelszone zu einer wichtigen Verbindungsachse der Stadt. Ein Großteil der ursprünglichen Bebauung wurde durch den Stadtbrand von 1842 und die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs zerstört.
Der Name Rödingsmarkt geht auf die Familie Röding zurück, die hier im Mittelalter ansässig war, und nicht auf einen tatsächlichen Markt. Wer durch die Straße geht, bemerkt die Mischung aus Nachkriegsbauten und wenigen erhaltenen älteren Fassaden, die an die verschiedenen Epochen der Stadt erinnern.
Die U-Bahn-Station Rödingsmarkt der Linie U3 liegt direkt an der Straße und ermöglicht eine einfache Anreise. Von hier aus sind die Alster, die Speicherstadt und das Rathaus in wenigen Gehminuten erreichbar.
Die U3-Hochbahnstation Rödingsmarkt wurde 1912 eröffnet und ist eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Stationen des Hamburger Netzes. Die Stahlkonstruktion der Hochbahn, die über der Straße verläuft, gilt selbst als schützenswertes Baudenkmal.
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