Alte Oper, Opernhaus und Konzerthalle in Westend, Frankfurt, Deutschland
Die Alte Oper ist ein Konzerthaus im Renaissance-Stil im Stadtteil Westend von Frankfurt. Das Gebäude aus Beton beherbergt mehrere Säle, darunter den Großen Saal mit etwa 2500 Plätzen und den kleineren Mozart-Saal mit rund 700 Sitzen.
Das Haus wurde 1880 unter Kaiser Wilhelm I. eröffnet und galt damals als eines der prächtigsten Opernhäuser in Europa. Nach den Bombenangriffen von 1944 stand nur noch die Außenfassade, der Wiederaufbau folgte erst in den 1970er Jahren mit neuer Innengestaltung.
Das Gebäude trägt den lateinischen Wahlspruch 'Dem Wahren, Schönen, Guten' über seinem Portal, der die kulturelle Mission des Hauses bis heute prägt. Viele Frankfurter nutzen den Vorplatz als Treffpunkt vor Konzerten und auch als ruhigen Ort zum Verweilen mitten in der Stadt.
Das Haus liegt zentrumsnah und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, der Haupteingang befindet sich auf der Südseite. Der Vorplatz bietet Orientierung, von dort führen mehrere Zugänge ins Innere mit Garderoben und Foyers auf verschiedenen Ebenen.
Während der Einweihung 1880 sagte Kaiser Wilhelm I., selbst Berlin könne sich keinen vergleichbaren Prachtbau leisten. Diese Aussage machte das Haus zum Symbol des bürgerlichen Selbstbewusstseins der Stadt im späten 19. Jahrhundert.
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