Weilheim in Oberbayern, Kreisstadt in Südbayern, Deutschland
Weilheim in Oberbayern ist eine Kreisstadt im südlichen Bayern, die sich zwischen Ammertal und Voralpenland erstreckt. Das Zentrum wird von einer historischen Altstadt mit engen Gassen und traditionellen Bürgerhäusern geprägt, die sich um mehrere öffentliche Plätze gruppieren.
Bereits in römischer Zeit führte die Via Raetia durch diese Gegend und verband die Region mit dem Alpenraum. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1010, als der Ort als Siedlung genannt wurde.
Der Name leitet sich vom althochdeutschen "Wilanhain" ab, was auf einen ehemaligen heiligen Hain hinweist, der einst hier stand. Heute prägen mehrere Brunnen und öffentliche Plätze das Stadtbild, wo sich Einheimische bei Märkten und Festen treffen.
Die Stadt lässt sich zu Fuß gut erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb des kompakten Zentrums liegen. Der Bahnhof am Stadtrand bietet regelmäßige Verbindungen nach München und Richtung Alpen.
Ein großer Brand am 3. Mai 1810 zerstörte den oberen Stadtteil und führte danach zu einem veränderten Straßenbild mit neuen Gebäudeformen. Dieses Ereignis erklärt, warum viele Häuser aus dem frühen 19. Jahrhundert stammen und warum die Architektur dort homogener wirkt.
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