Greiz, Kreisstadt in Thüringen, Deutschland
Greiz liegt im Tal der Weißen Elster im östlichen Teil Thüringens und verbindet historische Bausubstanz mit Wohnvierteln entlang des Flusses. Die beiden Burganlagen erheben sich oberhalb der Innenstadt und prägen das Relief dieser Stadt mit gut 20.000 Einwohnern.
Die Gründung der beiden Burganlagen durch das Haus Reuß erfolgte im 13. Jahrhundert und prägte die Entwicklung der Siedlung über Jahrhunderte hinweg. Im 19. Jahrhundert verlor Greiz seine Funktion als Residenzstadt, blieb jedoch Verwaltungszentrum der Region.
Der Name leitet sich aus slawischen Wurzeln ab und bezeichnete ursprünglich eine befestigte Siedlung. Die beiden Burganlagen prägen bis heute das Stadtbild und erinnern an die Zeit der Herrschaft des Hauses Reuß.
Die Bahnstation liegt an der Bahnstrecke Gera Süd–Weischlitz und bietet Verbindungen in verschiedene Teile Thüringens und darüber hinaus. Fußwege führen vom Zentrum aus zu beiden Burganlagen, wobei die obere Burg einen steilen Aufstieg erfordert.
Beide Burganlagen tragen denselben Namen, werden aber nach ihrer Lage unterschieden: die Obere und die Untere. Ihre Sichtachsen zueinander prägten die städtebauliche Entwicklung im Tal über Jahrhunderte hinweg.
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